17. Jul. 2010
Brennender Pferdestall verzögert Einklang des Wochenendes
cw – Zu einem brennenden Pferdestall musste am Freitagabend um 21:34 Uhr die Feuerwehr Großenkneten in den Gemeindeteil Hespenbusch ausrücken. Aufgrund der ersten Meldung der Anrufer, daß der gesamte Stallbereich brenne, wurde sofort die Ortsfeuerwehr Sage mitalarmiert, die zusätzlich mit zwei Fahrzeugen ausrückte und die Großenkneter Kameraden unterstützte. Schon während der Anfahrt reduzierte die Leitstelle das Alarmstichwort von “Brennt Pferdestall” auf “Schwelbrand” bzw. “Entstehungsbrand”. Das zuerst eintreffende Tanklöschfahrzeug aus Großenkneten nahm umgehend einen Innenangriff im Stall vor, in dem sich Stroh entzündet hatte. Der gesamte Stallbereich war bereits stark verqualmt, sodaß die Einsatzkräfte zuerst eine Querlüftung in dem Gebäude schafften, um so mithilfe des Überdruckbelüfters den Rauch aus dem Gebäude zu bekommen. Bei klarer Sicht konnte nun gezielt vorgegangen werden. Das Stroh wurde mit einem kleinen Bagger aus dem Gebäude nach draußen befördert, anschließend auseinander gezogen und abgelöscht.
Als Brandursachte stellte die vor Ort ermittelnde Polizei Selbstentzündung fest. Die vorsorglich alarmierten Mitarbeiter des Netzversorgers EWE mussten nicht mehr eingreifen. Ein Anwohner wurde von den Ahlhorner Johanniter vorsorglich auf eine Rauchgasvergiftung untersucht.
Eingesetzte Kräfte
Ortsfeuerwehr Großenkneten
- TLF 16/25 – Besatzung 1/6
- LF 8 – Besatzung 1/6
- ELW 1 – Besatzung 1/5
- weitere Kameraden mit Privat-PKW
Ortsfeuerwehr Sage
- TLF 16/25
- LF 8
Johanniter Ahlhorn
- 1 RTW
Polizei
- 2 Streifenwagen mit jeweils 2 Beamten
EWE
- 2 Fahrzeuge mit jeweils 1 Mitarbeiter
Bilder mit freundlicher Unterstützung © Uwe Arndt / Kreispressewart, www.kfv-lko.de